Ein Mehrfamilienhaus wird nicht nach Quadratmetern verkauft, sondern nach Ertrag. Käufer sind Kapitalanleger, die Mietaufstellung, Faktor und Instandhaltungsstau durchrechnen, bevor sie ein Angebot machen. Wir bewerten Ihr Objekt im Ertragswertverfahren als DEKRA-zertifizierter Sachverständiger, bereiten die Zahlen so auf, wie Investoren sie lesen, und verkaufen diskret – auf Wunsch ohne öffentliches Inserat.
Kapitalanleger kaufen keinen Wohnraum, sie kaufen Cashflow. Der Preis eines Mehrfamilienhauses ergibt sich aus der Jahresnettokaltmiete und dem Faktor, den ein Käufer dafür zu zahlen bereit ist – und dieser Faktor hängt von Lage, Zustand, Mietniveau, Leerstand und Energiebilanz ab. Wer stattdessen mit Quadratmeterpreisen argumentiert, bekommt keine Angebote.
Wir bewerten Ihr Objekt als DEKRA-zertifizierter Sachverständiger (D1) im Ertragswertverfahren, prüfen Mietverträge, Mieterhöhungspotenzial und Instandhaltungshistorie und rechnen parallel, ob eine Aufteilung in Eigentumswohnungen mehr Erlös bringt als der Globalverkauf.
Die zentrale Kennzahl ist der Kaufpreisfaktor: das Vielfache der Jahresnettokaltmiete, das ein Käufer zahlt. Für gepflegte Bestandsobjekte in guten Lagen von Koblenz und Neuwied werden erfahrungsgemäß Faktoren zwischen dem 14- und 22-Fachen erzielt – sanierungsbedürftige Häuser in Randlagen liegen darunter, energetisch modernisierte Objekte mit Mietpotenzial darüber.
Der zweite Hebel ist das Mietniveau. Liegen Ihre Mieten unter dem Koblenzer Mietspiegel oder den aktuellen Angebotsmieten, ist das für Investoren bares Geld – wenn das Potenzial sauber dokumentiert ist. Undokumentiert wird daraus ein Abschlag.
Alternative Aufteilung: Eigentumswohnungen erzielen in Koblenz im Schnitt 2.974 €/m². Bei manchen Häusern liegt der Einzelverkauf der Wohnungen deutlich über dem Ertragswert – gegen mehr Zeit, Abgeschlossenheitsbescheinigung und Teilungserklärung. Wir rechnen beide Varianten für Sie durch.
Wert meines Mehrfamilienhauses ermitteln| Kennzahl | Was sie für den Käufer bedeutet |
|---|---|
| Jahresnettokaltmiete | Die Basis jeder Rechnung – belegt durch Mietverträge, nicht durch Schätzung |
| Kaufpreisfaktor | Kaufpreis geteilt durch Jahresnettokaltmiete – je niedriger, desto attraktiver für den Käufer |
| Bruttomietrendite | Jahresmiete geteilt durch Kaufpreis – der Kehrwert des Faktors |
| Nettomietrendite | Nach Bewirtschaftungskosten und Erwerbsnebenkosten – die ehrliche Zahl |
| Liegenschaftszins | Vom Gutachterausschuss veröffentlicht, bestimmt den Ertragswert des Sachverständigen |
| Restnutzungsdauer | Baujahr und Modernisierungen – beeinflusst Ertragswert und AfA des Käufers |
| Instandhaltungsstau | Dach, Heizung, Stränge, Fassade: wird vom Kaufpreis abgezogen, wenn Sie es nicht beziffern |
| Leerstand & Mietpotenzial | Leerstand ist Risiko, dokumentiertes Mietpotenzial ist Argument |
Geben Sie Kaufpreisvorstellung und Jahresnettokaltmiete ein – der Rechner zeigt, welchen Faktor, welche Rendite und welchen monatlichen Cashflow ein Kapitalanleger bei marktüblicher Finanzierung sieht. Und umgekehrt: welcher Kaufpreis sich aus Ihrer Miete bei verschiedenen Faktoren ergibt.
Welcher Kaufpreis ergibt sich aus Ihrer Jahresnettokaltmiete bei typischen Faktoren?
2 Minuten · kostenlos & unverbindlich · Ihre Angaben gehen direkt an unseren DEKRA-zertifizierten Sachverständigen – keine Formel, sondern eine echte Einschätzung.
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Sie möchten nicht warten? Rufen Sie direkt an: 0261 45099975Bei marktgerechtem Faktor und vollständiger Investorenakte liegt die Zeit bis zum Notartermin typischerweise bei acht bis sechzehn Wochen. Die Provision ist bei Mehrfamilienhäusern frei vereinbar und wird erst fällig, wenn der notarielle Kaufvertrag unterschrieben ist.
Jetzt startenAlles, was zwischen „Ich will verkaufen“ und „Der Kaufpreis ist überwiesen“ liegt – ohne Vorkosten, abgerechnet erst im Erfolgsfall.
Anlageobjekte werden von Profis gekauft. Jede Lücke in Zahlen oder Unterlagen wird bepreist – zu Ihren Lasten.
Die gesetzliche Provisionsteilung nach § 656c BGB gilt nur für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen. Bei Mehrfamilienhäusern ist die Provision frei vereinbar – wer sie trägt und in welcher Höhe, legen wir mit Ihnen vor der Vermarktung fest und schriftlich offen.
Ertragswertermittlung, Investorenakte, Exposé und Vermarktung gehen in Vorleistung. Kommt kein Verkauf zustande, entstehen Ihnen keine Kosten.
| Kostenposition | Wer zahlt | Größenordnung |
|---|---|---|
| MaklerprovisionErfolgsabhängig, nach Beurkundung | Verkäufer Käufer | frei vereinbar – Konditionen vorab schriftlich |
| Ertragswertermittlung, Investorenakte, ExposéUnsere Vorleistung | Verkäufer | 0 € |
| EnergieausweisPflicht spätestens zur Besichtigung, gebäudebezogen | Verkäufer | Verbrauchsausweis ab ca. 80 €, Bedarfsausweis ca. 300–500 € |
| Abgeschlossenheit & TeilungserklärungNur bei Aufteilung in Eigentumswohnungen | Verkäufer | Architekt, Bauamt und Notar – abhängig von Einheiten, meist vierstellig |
| Löschung der GrundschuldNur wenn eine eingetragen ist | Verkäufer | Notar- und Grundbuchgebühr, meist wenige hundert Euro |
| VorfälligkeitsentschädigungNur bei laufendem Darlehen | Verkäufer | Bankabhängig – wir klären das vorab mit Ihrer Bank |
| Notar & Grundbucheintrag | Käufer | ca. 1,5–2 % des Kaufpreises |
| Grunderwerbsteuer Rheinland-Pfalz | Käufer | 5 % des Kaufpreises |
| SpekulationssteuerBei Verkauf innerhalb von 10 Jahren nach Erwerb | Verkäufer | Bei vermieteten Objekten keine Eigennutzungsausnahme – bitte mit Ihrem Steuerberater klären |
Die Fragen, die uns Eigentümer von Anlageobjekten aus Koblenz und Neuwied im Erstgespräch am häufigsten stellen – kurz und ehrlich beantwortet.
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